LEAD BY EXAMPLE

PROUT PERFORMER 2022

PROUT AT WORK bedankt sich sehr herzlich bei allen nominierten Personen und insbesondere unseren beiden Jurys für die Unterstützung. Gemeinsam schaffen wir mehr Sichtbarkeit für LGBT*IQ in der Arbeitswelt!


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Die PROUT in Media Art Culture - Liste:

© Max Appenroth

Platz 1

Max Appenroth
(Non-Binary, Queer, Schwul, Trans, androsexuell)

Aktivist, Diversity Berater, Doktorand
diversity sparq & GATE - Global Action for Trans Equality

Online-Profil

Max ist trans Aktivist, leitet als selbständiger Diversity Berater und Gründer das Unternehmen ‚diversity sparq‘, promoviert im letzten Jahr am Institut für Public Health der Charité Universitätsmedizin Berlin, arbeitet als Research & Sexual Health Officer für die internationale trans geleitete Organisation GATE - Global Action for Trans Equality und erhöht die Sichtbarkeit für trans Menschen in der Öffentlichkeit und in den Medien durch Moderationen von Shows, Events, Paneldiskussions und Social Media. Max gewann als erste trans* Person den Wettbewerb zum Mr. Gay Germany.

© VOX

Platz 2

Irina Schlauch
(Lesbisch)

TV-Persönlichkeit, LGBTIQA-Aktivistin
.

Online-Profil

Irina Schlauch war Protagonistin der ersten lesbischen Dating-Show weltweit „Princess Charming“ und hat somit für Sichtbarkeit lesbischer Menschen gesorgt. Die Reality-Show gewann den Deutschen Fernsehpreis und ist aktuell für den Grimme-Preis nominiert.

© Dennis König

Platz 3

Erwin Aljukic
(Queer)

Schauspieler
Münchner Kammerspiele

Als Künstler mit Behinderung, Migrationshintergrund und homosexuell ist Erwin Aljukic seit nun 25 Jahren neben der Tätigkeit als Schauspieler, Tänzer, Sprecher und Model, kontinuierlich in der Öffentlichkeitsarbeit intersektionär aktiv für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit unterschiedlicher marginalisierter Gruppen. Neben bzw. begleitend zur künstlerischen Tätigkeit in Film/ TV und auf der Bühne nimmt er an unterschiedlichsten Kampagnen teil, ist Interviewpartner im TV, Radio als auch im Print - sowie auf Social Media- Kanälen, mit dem Ziel einer gelebten Diversität und Sichtbarkeit in den Medien als auch in der Kunst von Menschen mit Behinderung, der LGBT- Community als auch Menschen mit Migrationshintergrund.

© Fotografin: Nadine Rupp

Platz 4

Dr. Helge Fuhst
(Schwul)

Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell/Leiter tagesthemen
ARD/ARD-aktuell, tagesschau und tagesthemen

Helge Fuhst ist Medienmanager bei der tagesschau und den tagesthemen. Die crossmedial erfolgreiche Marke tagesschau hat täglich mehr als 20 Millionen Zuschauer:innen und Nutzer:innen. Fuhst steht auch immer wieder selbst vor der Kamera, als Moderator der tagesthemen. Als Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell möchte der 38-Jährige als Führungskraft aus der LGBT*IQ-Community im Nachrichtenbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor allem intern Vorbild sein für andere diverse Kolleg:innen. Programmlich setzt sich Helge Fuhst für Meinungsvielfalt und unterschiedliche Perspektiven ein. Der öffentlich-rechtliche Auftrag umfasst, die Lebenswirklichkeiten aller gesellschaftlichen Gruppen abzubilden – Herausforderungen, Veränderungen oder Benachteiligungen aufzudecken und sie einem breiten Publikum zu erklären. Dazu gehört auch die Sichtbarkeit der queeren Community. Die ARD-tagesthemen beschäftigen sich mit Diversität in Interviews und Beiträgen. Ein Redaktionsteam bestehend aus Kolleg:innen mit den unterschiedlichsten Hintergründen macht es eher möglich, ein solches Programm zu erstellen. Stimmen aus der LGBT*IQ-Community dürfen dabei nicht fehlen. Chancengleichheit für queere Mitarbeiter:innen gehört bei ARD-aktuell zum Selbstverständnis der Leitung und Redaktion.

© René Fietzek

Platz 5

Jules* Elting
(Non-Binary, Trans)

Schauspieler*in
Freelancing Person in Acting

Jules* Elting ist Schauspieler*in in Film und Theater und tritt seit dem öffentlichen Coming Out in 2021 mit #actout offen und intersektional für die Rechte von LGBTQIA+ Menschen in der Branche ein. Von dem Austausch mit Caster*innen über Besetzungs- und Drehbuchfragen über Figurengestaltung bis hin zu Interviews nutzt Jules* die unzähligen Möglichkeiten als Schauspieler*in sich aktivistische (Aufklärung) Arbeit zu leisten, um die Geschichten, die so viele Menschen konsumieren diverser und gewaltfreier zu gestalten. Die letzte Rolle in einem internationalen Kinofilm wurde auf persönliches Engagement hin z.B. von einer stillenden Cis Frau zu einer nonbinären Person. Diese Formen von Representation sind wichtig und oft zum ersten Mal in Film und Tv so zu sehen. Zusätzlich spricht Jules* Elting immer wieder auf Podien über persönliche Erfahrungen im Beruf und strukturelle Missstände und teilt branchenintern Wissen, um strukturelle Veränderungen innerhalb der Filmindustrie, aber auch außerhalb, wie z.B. bei Lehrer*innentagungen möglich zu machen.

© Franziska Brodträger

Platz 6

Thea Ehre
(Trans)

Schauspielerin
Film und Theater

Online-Profil

Von der Chancengleichheit sind wir noch weit entfernt. Als Schauspielerin und Trans*Aktivistin erarbeitet Thea Rollen, die für mehr Sichtbarkeit und Repräsentation von Trans*Identitäten sorgen. Bevor man über Chancengleichheit sprechen kann, gilt es zuerst marginalisierten Gruppen eine Stimme und Plattform zu geben. Ihr Ziel ist es Menschen Mut zu machen, zu sich und deren Identität zu stehen. Dies beginnt auf der Ebene der Identifikation. Personen mit denen man sich identifizieren kann und will in den Medien zu sehen, kann viel Kraft geben, gerade im Selbstfindungsprozess: Diese Rolle spielt Thea nicht nur gerne, sondern nimmt sie auch, mit all der damit verbundenen Verantwortung, gerne an.

© privat

Platz 7

Jochen Schropp
(Schwul)

Schauspieler, Moderator, Podcaster & Autor
Selbstständig

Jochen Schropp ist Schauspieler, Moderator, Podcaster und Autor. Seit seines Outings im Jahr 2018 setzt er sich aktiv für die Rechte der LGBT*IQ-Community ein. In verschiedensten Film- und TV-Projekten verkörpert er ganz selbstverständlich den selbstbewussten homosexuellen Mann, der er auch im echten Leben ist. Jochen ist Mitentwickler des Podcasts „Yvonne & Berner“, in dem er, gemeinsam mit seiner Podcast-Partnerin Felicia Mutterer, aktuelle Themen behandelt und mit Vorurteilen aufräumt. Außerdem verkuppelt er im Podcast „Datenight“, in Zusammenarbeit mit Tinder und Mit Vergnügen Singles – und bringt auch gleichgeschlechtliche Paare zusammen. Er ist Teil der #actout Kampagne und stolzes Mitglied der Queer Media Society. Jochen Schropp führte mehrere Jahre durch die Teddy Award Verleihung im Rahmen der Berlinale und moderierte mehrmals die „KÜNSTLER GEGEN AIDS“-Gala in Berlin. 2020 wurde der 43-jährige von der Frauenzeitschrift Cosmopolitan zum Man of the Year gewählt und zog für das Shooting blank – mit einer wichtigen Botschaft und Regenbogenfarben im Hintergrund. Jochen Schropp macht sich laut für Diversität. Er gibt den Menschen, denen noch immer nicht ausreichend Gehör geschenkt wird, eine Stimme. Jochen Schropp zeigt Haltung, klärt auf und möchte Unterstützer und Verbündeter der Community sein.

© Pascal Amos Rest

Platz 8

Gianni Jovanovic
(Schwul)

Autor, Aktivist
save space e.V.

Gianni Jovanovic ist Aktivist für Rom*nja und Sinti*zze sowie queere Menschen. Als Performer, Speaker und Workshopleiter setzt er sich mit Themen wie (Anti-)Rassismus und Queerfeindlichkeit auseinander. Er ist Gründer der Initiative "Queer Roma". Sein Ziel ist es, queere Menschen in der Community der Rom*nja und Sinti*zze sichtbar zu machen, sie zu vernetzen und zu empowern. Queer Roma ist eine Initiative, die auf die Mehrfachdiskriminierungen von queren Rom*nja und Sinti*zze aufmerksam macht. Jovanovic unterstützt andere queere Rom*nja und Sinti*zze in der Persönlichkeitsentwicklung und stärkt sie im und nach dem Outing-Prozess. Er ist Mitbegründer des Kollektivs "Colours of Change", dass inzwischen zwei Kundgebungen mit Kulturprogramm veranstaltet hat. Colours of Change highlightet queere BIPoC, die in der queeren Community aber auch der Mehrheitsgesellschaft Rassismus und andere Diskriminierungen erleben. Gianni Jovanovic hat das Ziel, mehrfach marginalisierte Menschen zu empowern und Impulse über den öffentlichen Diskurs zu Themen wie Rassismus, Transfeindlichkeit und Diversität zu geben. Er bietet eine Vielzahl von Workshops zu den Themen LGBT*IQ, Intersektionalität & (Anti-) Rassismus an. Als Aktivist für Rom*nja und Sinti*zze wird er seit Jahren auch als Speaker zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen. In seinem Buch "Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit" thematisiert er sein Leben als schwuler Mann in der Roma-Community.

© Gloria Viagra

Platz 9

Gloria Viagra
(Queer)

Dragfluencer
.

DragQueen Gloria Viagra ist Deutschlans bekannteste Aktivistin im Kampf um gleiche Rechte für alle, insbesondere der LGBTIQ+ Community. Es gibt wohl wenige Menschen, die sich mit soviel Herz und Engagement für die Community einsetzen. Unzählige Veranstaltungen, Demonstrationen, ob als Veranstalterin oder Botschafterin, ob auf einer Gala, in den sozialen Medien, der Eröffnung der Berlinale, national und international, und zuletzt sogar als Mitglied(in?) der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidentin zeigt sie Präsenz und Engagement. Und das das seit vielen, sehr vielen Jahren. Gloria Viagra ist eine Ikone und Vorbild für so viele, vor allem junge Menschen.

© Sven Schiffauer

Platz 10

HOMOLOGIE (Malte Anders) Malte Anders
(Schwul)

Kabarettist
Art-Q e.V,

Als sympathischer Aushilfslehrer und Diversity-Coach „Malte Anders“ ermöglicht der Kabarettist und Theaterpädagoge Timo Becker Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe und Unternehmen bundesweit einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Andersseins. Mit viel Humor und persönlichen Geschichten vermittelt er den seinem Publikum in seiner 90-minütigen Comedy-Show Hintergrundwissen über sexuelle Vielfalt, Toleranz, Diskriminierung und Mobbing und erreicht seine Zuschauer*innen auf Augenhöhe. Anschließend stellt er sich den anonymen Fragen seines Publikums und bietet Raum für Diskussionen. Authentisch, ernst, offen und dennoch mit viel Witz nimmt er sich den Fragen und Kommentaren seiner Zuschauer*innen an und demonstriert auf der Bühne auch, wie man mit Hass und Ablehnung umgeht. Malte knüpft in seinem Programm an der Lebenswelt queerer Menschen an, geht alten Vorurteilen auf den Grund und ermöglicht in der multimedialen und interaktiven Show unterschiedliche Blickwinkel, die zeigen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Zahlreiche Schulen und Firmen haben in den vergangenen Jahren bereits von HOMOLOGIE profitiert. Dafür reist Malte Anders durch die gesamte Republik. So haben ihn seine Aufklärungsshows schon ordentlich rumkommen lassen: von Aurich über Wolfsburg, München, Berlin oder Nürnberg. „Bisher bin ich Deutschlands einziger HOMOLOGIE-Lehrer und ich hoffe natürlich damit irgendwann auch den Beamtenstatus zu erreichen.“

© Thilo Stalbovs

Platz 11

Freischaffender Künstler und Lehrer Thilo Stalbovs / Gracia Gracioso
(Schwul)

Förderschullehrer in der Inklusion / Abordnung an staatl. Schulamt/ Fachberater
.

Thilo Stalbovs ist Förderschullehrer in der Inklusion, schwul, verheiratet und sowohl im privaten als auch im schulischen Kontext geoutet. Thilo ist in seiner Freizeit DragQueen mit dem Künstlernamen "Gracia Gracioso". Er hat bereits Handreichungen für Lehrer*innen verfasst, wie sie mit dem Thema "Trans in Schulen" umzugehen haben. Er ist Ansprechpartner für Schüler*innen zum Thema LGBT*IQA+ in ganz Wiesbaden. Aktuell schreibt Thilo an einem Aufklärungsbuch für Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch für Lehrkräfte und Eltern. Sein größtes Engagement betreibt er in den sozialen Medien (insgesamt mehr als 3/4 Millionen Follower). Hier betreibt er Aufklärungsarbeit und setzt sich aktiv gegen Diskriminierung von sexuellen Minderheiten und gegen Hass und Mobbing in den sozialen Medien ein. Seine Schwerpunkte liegen bei TikTok und Instagram. Außerdem ist Thilo Stalbovs Mitorganisator des größten rheinland-pfälzischen Christopher-Street-Days in Mainz, der Sommerschwüle. Für sein Engagement wurde Thilo Stalbovs 2021 von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewürdigt.

© Giovanni Arvaneh

Platz 12

Giovanni Arvaneh
(Schwul)

Schauspieler
Schauspieler

Giovanni Arvaneh hat im Marienhof die Rolle Sülo Özentürk gespielt. Über viele Monate wurde das Entdecken und Ausleben seines bisexuellen Seite auf dramatische Art dargestellt. Sülo (Türke und Moslem) ist heute noch WELTWEIT als Vorreiterfigur zu betrachten. Weiter hat er 2012 im einer der größten Spielfilme in der Türkei ZENNE DANCER den schwulen Freund von Ahmet Yildiz gespielt, der 2008 von seinem Vater hingerichtet wurde. Dieser Film hat weltweit viele Preise gewonnen und gilt mit einer der wichsten Filme bezüglich dieses Themas im orientalischen Raum.

© Jägerinnen

Platz 13

Mo und Melissa Jäger
(Lesbisch)

Regisseurinnen und Produzentinnen
Jägerinnen Filmemacherinnen

Mo und Melissa Jäger haben vor zwei Jahren entschieden nur noch queere Stoffe zu verfolgen. Sie schreiben zusammen Drehbücher für Film und Fernsehen, in denen Queerness nicht als Besonderheit, sondern Normalität erzählt wird, wie beispielsweise in der ZDFneo Serie "Wir". In Eigenproduktion führen sie gemeinsam Regie bei dem Kurzfilm "Damals Plötzlich Jetzt" für den sie nur queere Schauspieler*innen gecasted haben und auch im Team immer versuchen queeren Menschen mehr Chancen zu ermöglichen. "Damals Plötzlich jetzt" ist die Reaktion auf die LGBT-free zones in Polen, der sich mit den Konsequenzen von Diskriminierung und Hasskriminalität beschäftigt. Der Langfilm "Jannekind" ist in Finanzierung und erzählt die Geschichte von zwei queeren Frauen, die beide schwanger werden, aber nur eine von beiden will das Kind bekommen. Für die Jägerinnen ist es wichtig queer-feministische Themen und Menschen eine Plattform zu geben. Als Filmemacherinnen spüren sie die große Chance, aber auch die Verantwortung ein Sprachrohr zu sein, was authentische und hoffnungsvolle Abbilder schafft, was Brücken schlagen und eine neues Normal kreieren kann.

© Stefan Klüter

Platz 14

Milena Arne Schedle
(Lesbisch)

Schauspielerin
Freie Schauspielerin, Mitglied bei #Actout und Queer Media Society

Milena Arne Schedle ist eine lesbische Schauspielerin, die sich, obwohl ihr mehrfach davon abgeraten wurde, offen für eine bessere Repräsentation in der Schauspielbranche einsetzt. So zeigte sie in "Die Heirat" und dem Musikvideo "Kurzsichtig"- beides aus der LGBT-Folge von "Kroymann" - Gesicht und ist Mitglied der Queer Media Society und der Initiative #Actout, wo sie auch im Hintergrund aktiv ist und bei Veranstaltungen wie "Pride Live" oder der vom Lesbian-Nonbinary-Filmfest veranstalteten Deutschlandpremiere 2021 Stellung bezieht.

© Leticia Wahl

Platz 15

Suse Bock-Springer
(Queer, demi-genderflux, pan, demiromantisch)

Poetry Slammer*in, Aktivist*in
selbstständig

Als selbstständige Person lässt Suse aktivistische Arbeit für die Sichtbarkeit queerer Realitäten insbesondere in Suses kulturelle Arbeit einfließen. Suses persönliche queere Realität ist immer mit im Boot, egal ob Suse nun eine Bühne moderiert, einen Text schreibt, ein Plakat gestaltet, Workshops hält oder Line-Ups bucht. Grade durch die persönliche Queerness liegt es Suse am Herzen auch anderen queeren Personen Bühnen zu bereiten oder ihnen Worte an die Hand zu geben.

Plätze 11 - 40 in alphabetischer Reihenfolge

© Andreas Schlieter

 

Dominik Bliefert
(Queer, Schwul)

Schauspieler / Performer
Freischaffender Schauspieler und Performer

Online-Profil

Dominik Bliefert ist stolzer Teil der Initiative #actout, in der sich 185 lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, queer, intergeschlechtlich oder nichtbinäre Schauspielende öffentlich geoutet haben und ein Manifest für mehr Akzeptanz und Anerkennung, sowohl in der Gesellschaft als auch innerhalb der Film-, Fernseh- und Theaterbranche fordern. Er ist außerdem aktiver Teil in der Queer Media Society. Neben zahlreichen Projekten als Spieler besteht sein Engagement vor allem in der Jugendarbeit mit Schüler*innen in und um Hamburg. Also Spielleiter oder aktiver künstlerischer Beteiligung für verschiedene diverse Projekt geht es ihm dabei nicht nur um die LGBT*IQ Chancengleichheit, sondern auch darum Rassismus und Diskriminierung aufzuzeigen und im besten Falle das "verlernen Anregen". Ein herausstechendes Beispiel ist dafür ESCAPE THE ROOM 2.0 - UNLEARN RACISM, VERLERNE DISKRIMINIERUNG UND VORURTEILE, in dem er ein Teil der künstlerischen Leitung war. Dieses Projekt ist für den Kulturlichter Preis des Bundes und für den Hamburger Stadtteil Kultur Preis 2022 nominiert.

© Niklas Vogt

 

Sergej Czepurnyi
(Schwul)

freischaffender Schauspieler
Kunst oder Kotze

Online-Profil

Sergej Czepurnyi ist als freier offener schwuler Schauspieler an verschiedenen Theater, Film und TV Produktionen und als Sprecher beschäftigt. Neben der #ActOut Kampagne erarbeitet er mit seinem Kollegen Marcus Krone verschiedene Podcasts mit queerem Inhalt (Kunst oder Kotze und Boys and the City).

© Jakob Stolz

 

Daniel Noel Fleischmann
(Queer)

freischaffender Künstler
.

Daniel Noel Fleischmann ist als Schauspieler tätig und Mitunterzeichner der ACTOUT-Kampagne. Er teilt queere Inhalte, gibt Interviews darüber, schreibt selbst über Homophobie und stellt künstlerisch die LGBT*IQ-Themen in den Mittelpunkt.

© Jens Lamprecht

 

Richard Gonlag
(Schwul)

Schauspieler/Sprecher/Übersetzer
Selbständig

Richard Gonlag ist selbständiger Schauspieler/Sprecher/Übersetzer. Egal wo er ist, sei es in der Arbeit bei freien Theatergruppen mit Kolleg*innen, im Unterricht und Begleitung von Jugendlichen, oder privat in der Familie oder unter Freunden, in Social Media wie Facebook und Instagram, beleuchtet er das Thema Queerness und versucht ein Bewusstsein und Sensibilisierung zu kreieren. Nur so könnte - Grass-Roots-Prinzip - eine sicherere Welt für unsere Community geschaffen werden.

© Stadt.Land.Schwul. / Fotografie: Kiko Dionisio

 

Podcast "Stadt.Land.Schwul." Patrick und Florian Hess und Kunze-Forrest
(Schwul)

Podcaster
Stadt.Land.Schwul.

Stadt.Land.Schwul. ist ein Podcast für queere Menschen und deren Alleys. Im Fokus stehen LGBTQIA+ Themen die sich mit dem sogenannten „Anderssein“ in der heutigen noch binären, hypermaskulinen Gesellschaft auseinandersetzen. Der Podcast ging im Februar 2019 an den Start und wurde von Patrick Hess und Florian Kunze-Forrest ins Leben gerufen. Mit dem Podcast wollen die beiden Transparenz über queere Themen schaffen und dabei Vorurteile aufklären. Hier laden sie interessante Expert*innen zu jeweiligen Themen ein oder besprechen Themen die in der LGBTQIA+ Community aktuell aufkommen. Auf diese Weise schafft der Podcast eine Förderung der Gemeinschaft, unterstützt, begleitet Betroffene, die leider noch von der heteronormativen Gesellschaft als Sonderlinge angesehen werden.

© Frederik Löwer

 

Ricarda Hofmann
(Lesbisch, Queer)

Autorin, Podcasterin, Unterhalterin
Podcast: Busenfreundin

Ricarda Hofmann engagiert sich für die LGBTIQA-Community, indem sie queeren Persönlichkeiten und Themen im Rahmen ihres Podcasts Busenfreundin eine Bühne gibt. Busenfreundin ist der reichweitenstärkste Queer-Podcast im deutschsprachigen Raum. Sie lebt Queerness offen und spricht auch offen darüber. Damit möchte sie zur lesbischen Sichtbarkeit beitragen.

© berlin_citylights

 

Michaela Kis
(Lesbisch)

Schauspielerin, Sprecherin
.Film und Fernsehen

Michaela Kis ist eine von 185+ Schauspieler*innen des #actout manifests. Sie hält es für wichtig, zu sich selbst zu stehen und Gesicht zu zeigen. Außerdem ist sie Mitglied der QMS „Queer Media Society“.

© Inside Wirtschaft

 

Manuel Koch
(Schwul)

CEO und Founder
MK Inside Wirtschaft GmbH

Online-Profil

Finanzjournalist Manuel Koch (40) ist seit über zehn Jahren einem börseninteressierten Publikum (N24, Handelsblatt) bekannt. Seine Zeit als Moderator an der New Yorker Wall Street bis 2014 brachte ihn nicht nur beruflich weiter, sondern er brachte auch eine neue Selbstverständlichkeit für seine eigene Sexualität aus den USA mit. Proud auf sich selbst zu sein und dazu auch im Job zu stehen - dieses Gefühl war neu. Aber genau das will er bis heute offen in die doch häufig verschlossene Finanzbranche transportieren. Deshalb macht er LGBT*IQ-Themen in seinen täglichen Videos (u.a. YouTube Inside Wirtschaft, Handelsblatt, Focus Online) auch immer wieder sichtbar, spricht über Diversity und Pink Washing. Die Reaktionen sind sehr gemischt, weshalb er diese Themen immer wieder bewusst setzt. Er erreicht regelmäßig zehn- bis hunderttausende Zuschauer_innen. In seinen Bühnen-Moderationen mit CEOs kommt immer die Frage, was denn das jeweilige Unternehmen für die LGBT*IQ-Mitarbeiter mache. Die Reaktionen auch hier gemischt: Die einen haben einen klaren Fahrplan, die anderen haben das Thema bisher null auf der Agenda. Das will Manuel Koch ändern, mit seinen Fragen den Finger in die Wunde legen und zu einem Umdenken anregen. Gerade auch beim jungem Publikum - oft an sogenannten Elite-Unis - spricht er selbstverständlich LGBT*IQ-Themen an. Seine Stimme in der Finanzbranche zu erheben, ist nicht immer der einfachste Weg, aber der einzig richtige, so sein klares Statement.

© Thiago Braga

 

Philipp Leinenbach
(Queer, Schwul)

Schauspieler, Stand-Up Comedian
Philipp Leinenbach (selbstständig)

Online-Profil

Philipp Leinenbach ist im Saarland geboren und aufgewachsen, hat dieses aber bereits in jungen Jahren für das Schauspielstudium in Hamburg verlassen. Seit 2010 ist Philipp an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, wo er unter anderem als Bassanio in „Der Kaufmann von Venedig“ und als Alex in „Clockwork Orange“ auf der Bühne stand. Im Oktober feierte der Film „Disturbed Earth“, in dem er eine Hauptrolle übernommen hat, Premiere beim BFI London Filmfestival und im Januar war er auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken in „Schlussklappe“ zu sehen. Im März hat er mit den Dreharbeiten zu "Damals Plötzlich Jetzt" begonnen, ein Film, in dem es um Diversität, queeres Leben und Diskriminierung gegenüber Menschen der LGBTQ+ Community geht, mit dem konkreten Beispiel der LGBTQ+ Verbotszonen in Polen. Außerdem steht Philipp seit einiger Zeit als Stand-Up Comedian auf der Bühne, wobei er versucht sein Programm immer sehr persönlich zu halten und mit Humor auf Probleme und Vorurteile der LGBTQ+ Community aufmerksam zu machen. Er ist Mitglied der Queer Media Society, einem Netzwerk von queeren Medienschaffenden und einer der Mitunterzeichner:innen von #actout, einem Manifest, welches sich für die Sichtbarkeit, mehr Akzeptanz und Anerkennung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, sowie transgender, queeren und nichtbinären Personen sowohl in der Gesellschaft wie auch innerhalb der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Theaterbranche, einsetzt.

© Marcin Michalski

 

Saskia Michalski
(Bisexuell, Queer)

Person des öffentlichen Lebens, Influencerin, Aktivistin
MADE BY MICHALSKI GmbH

Saskia Michalski ist Content Creator & Expertin für LGBTQIA+, Diversity, Mental Health, Selbstliebe & Nicht-monogame Lebensformen. Täglich klärt sie auf ihren Social Media Kanälen über Themen die ihr am Herz liegen auf und erreicht damit über eine halbe Millionen Menschen.

© wiewollenwirlieben

 

Bernd Mönkebüscher
(Schwul)

Pfarrer in Hamm und Autor
Katholische Kirche, Erzbistum Paderborn

Ihm liegt an Chancengleichheit queerer Menschen in Kirche und Gesellschaft und daran, dass diskriminierende Strukturen beseitigt werden und insbesondere die Kirche ihre Schuldgeschichte queeren Menschen gegenüber aufarbeitet.

© Joel Heyd

 

Philipp Moschitz
(Schwul)

Schauspieler und Regisseur
freischaffender Schauspieler und Regisseur

Online-Profil

Philipp Moschitz studierte bis 2008 Schauspiel an der Theaterakademie August Everding. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble des Metropoltheaters München und gastierte am Residenztheater München, am Stadttheater Pforzheim, an der Bayerischen Staatsoper München, am Staatstheater am Gärtnerplatz und am Thalia Theater Hamburg. In Hamburg stand Moschitz als Frank Abagnale Jr. in »Catch me if you can« auf der Bühne. Im TV war er bereits in Serien wie »Um Himmels Willen«, »In aller Freundschaft«, »Rosenheim Cops« und im »Münchner Tatort« zu sehen. Moschitz inszenierte u.a. »Alice« und »King Charles III« am Münchner Metropoltheater, die »Dreigroschenoper« im Prinzregententheater, die Oper »Cendrillon« in St. Gallen, die Rockoper »Everyman« am Stadttheater Pforzheim, »Der kleine Horrorladen«, »Hedwig and the angry inch« und »Die 12. Nacht – oder: Was ihr wollt« am Stadttheater Ingolstadt, »Das Spiel von Liebe und Zufall« und »Sister Act« bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, »Shockheaded Peter« am Rheinischen Landestheater Neuss und am Staatstheater Meiningen, »Figaros Hochzeit – aber nicht die Oper« und »Um die Wette« am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten, womit er 2019 beim Festival junger Regisseur*innen radikal jung im Volkstheater München eingeladen war. Seine Inszenierung »Das Abschiedsdinner« am Metropoltheater gewann 2017 bei den deutschen Privattheatertagen in Hamburg den Monica Bleibtreu-Preis in der Kategorie Komödie.

© René Beck, Weigangphotography

 

Benjamin Näßler
(Schwul)

Aktivist, ehem. Mr. Gay Germany
R+V / Liebe kennt keine Pause

Benjamin hat die Awareness Kampagne “Liebe kennt keine Pause” ins Leben gerufen. Dabei setzt er sich für die Rechte Homosexueller in Katar ein und fordert im Rahmen der Fußball Weltmeisterschaft 2022 den Deutschen Fußball Bund (DFB) auf, ein Zeichen gegen die dortige Homophobe Praxis zu setzen. Ein Teil der Kampagne ist auch eine Petition.

© Robert Recker

 

Klaus Nierhoff
(Schwul)

Schauspieler
.

Klaus Nierhoff ist Pate des Jugendzentrums anyway, Botschafter der arcus-Stiftung, Mitglied der Quer Media Society und Teilnehmer der ActOut-Aktion.

© Gregory B. Waldis

 

Petra Niermeier
(Queer)

Schauspiel, Schauspielcoach, Theaterregie, künstlerische Leitung
Cre.act Space Schauspielstudio

Online-Profil

Petra Niermeier ist Initiatorin der Initiative gendergerechte Besetzung und queeres Erzählen. Sie ist kooperierende und vernetzende Aktivistin bei der Queer Media Society, Pro Quote Film und dem Bundesverband Schauspiel. Außerdem bietet Petra Niermeier die Workshop-Tools Soul Character Works an. Der Workshop richtet sich an Schauspielernde, Schreibende, Inszenierende, Produzierende und an Aus- und Weiterbildungsstätten. Er trainiert die Entwicklung stereotypenfreier Charaktere und Erzählstrukturen und untersucht den Unconscious Bias der Kultur-Erschaffenden. Im Script-Consulting untersucht, unterstützt und berät sie bezüglich der Entwicklung queerer und stereotypenfreier Emotions- und Handlungsverläufe, sowie in der Charakterentwicklung. Queere und geschlechtergerechte Themen sind auch Grundlage und Paradigma ihrer Inszenierungen als künstlerische Leiterin im Ensemble MultiSpectral.e.

© Andreas Schlieter

 

Kai S. Pieck
(Schwul)

Autor/Regisseur/Initiator
u.a. Queer Media Society

Online-Profil

Als Initiator der Queer Media Society ist es Kai S. Pieck wichtig, zum einen Sichtbarkeit und Repräsentanz queerer Inhalte und Akteur*innen in den Medien und damit in der Gesellschaft sowie der Medienbranche zu erreichen. Denn nur so kommen queere Themen, Menschen und Lebenswelten in der vielfältigen Gesellschaft an und können Vorbildfunktion für nachwachsende queere Generationen sein und helfen, Diskriminierung abzubauen. Zum anderen ist es ihm genauso wichtig, durch Sensibilisierung und Aufklärung - auch innerhalb der queeren Community - klarzumachen, dass LGBT*IQ zwar Teil des Diversitätsspektrums sind, dieses Spektrum aber auch intersektional gedacht werden muss, indem wir es selbst abbilden.

© Leonie Plaar

 

Leonie Plaar
(Queer)

Journalistin, Content Creator, Aktivistin
.

Sowohl journalistisch als auch aktivistisch setzt Leonie sich für die Gleichberechtigung und mehr Sichtbarkeit von LGBTQIA+ Personen ein, ob in Redaktionen, auf Social Media oder in Person. Dabei ist ihr eine intersektionale Perspektive besonders wichtig, denn als weiße, able bodied, cis Person genießt sie auch innerhalb ihrer Community Privilegien die sie zur Verantwortung verpflichten.

© (c) BLNfilmfest

 

Sandra ´Polly´ Polchow
(Lesbisch)

Executive Director/ Head-of-Programming/ Geschäftsführende Leitung
Berlin Lesbian Non-Binary Filmfest

Online-Profil

Sandra ´Polly´ Polchow (46 Jahre, Sport- und Sozialwissenschaftlerin, Journalistin, Projekt-Initiatorin, Gründerin) hat zusammen mit zwei Freundinnen im Oktober 2018 kurzentschlossen, mit einem Vorlauf von 6 Wochen das Berlin Lesbi-an Non-Binary Filmfest (BLN) gegründet. Weil selbst in Berlin Kinofilme mit explizit lesbischen*, non-binären, trans* und inter-Filmperspektiven fehlten, war es Sandra Polly Polchow wichtig einen ´temporären Ort´ zu schaffen, an dem FLINTAs gemeinsam Kino genießen können und es einen neuen Ort des Austauschs gibt. Das BLNfilmfest hat bislang viermal stattgefunden. Die Gründung erfolgte als private Initiative. Das BLN wurde durch das Engagement von Sandra Polly Polchow stark mit der LSBT*QIA+Community in Berlin und bundesweit vernetzt. Die geschäftsführende Leitung und kuratorische Programmarbeit werden hauptverantwortlich von Sandra Polly Polchow realisiert. Inzwischen ist das BLN ein kleines Team, dass neben dem BLNfilmfest auch Panel-Diskussionen, BLNspecial Filmabende trans* nonbinary und weitere SPECIALs organisiert. Ziel ist: mit KINO zu mehr lesbischer, non-binärer, trans* Sichtbarkeiten beizutragen. Im April 2021 wurde ein umfassender Live-Stream zum "Tag der Lesbischen* Sichtbarkeit" realisiert (in Kooperation mit der AHA Berlin e.V.), der inzwischen über 2.500 Abrufe hat (weiterhin verfügbar). Im August 2021 setzte das BLN die Idee von Polly eines queeren Filmfestivals in Brandenburg mit den 1. Queeren Filmtagen Fürstenwalde (QFFW) um.

© Simon Gerlinger

 

Sophia Sailer
(Bisexuell, Queer)

Journalistin, Influencerin
.

Online-Profil

Sophia Sailer ist zwar vor allem Studentin und Journalistin, hat sich in den letzten Jahren jedoch auch eine Community auf Instagram aufgebaut, wo sie rund um das Thema "Intersektionaler Feminismus" unter dem Namen @die_millennial Aufklärungsarbeit leistet. Ihre Schwerpunkte liegen dabei auf Sensibilisierung in Bezug auf genderspezifische Ungerechtigkeit, Queerness, queere Rechte und soziale Gleichstellung sowie Empowerment und Unterstützung der LGBTQIA+-Community. Wichtig ist ihr dabei auch, verschiedene Menschen mitzudenken und so zum Beispiel antirassistische und trans* Perspektiven zu beleuchten und miteinzubeziehen. Ihre Aufklärungsarbeit kann ganz verschieden Aussehen: je nach Thema könnte es ein kurzes informatives Video sein, vielleicht ein Fließtext oder eine Infografik - oft geht sie aber auch mit Humor an die Sache. Dass dieses Konzept aufgeht, spiegeln ihr ihre Follower*innen tagtäglich.

© privat

 

Jens Schadendorf
(Schwul)

Inhaber, Autor
SCHADENDORF. Books, Communication & Change

Online-Profil

Jens Schadendorf ist Ökonom, Büchermacher und Autor. Daneben ist er u.a. freier LGBT+-Diversitäts-Forscher am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik der TU München, privater Zustifter der Prout at Work Foundation, aktives Mitglied des Völklinger Kreises sowie Mitglied in der Jury der Association of MBAs (AMBA) zur Vergabe der Excellence Awards für die beste Diversity & Inclusion Initiative einer Business School. Mit seiner Firma berät Schadendorf weltweit Unternehmen, Manager*Innen und Wissenschaftler*Innen beim Entwickeln und Publizieren von Büchern. Die meisten zielen auf Strategie, Technologie, Erfolg und Gesundheit und erscheinen in bekannten amerikanischen, britischen, deutschen und asiatischen Verlagen. Zuvor war er lange als Programm- und Verlagsleiter in Medienhäusern wie Bertelsmann, Axel Springer und Herder tätig und verlegte dort gezielt auch Werke von LGBT*IQ Autor*Innen. Schadendorf wirkt zudem als Autor und Redner zum LGBT*IQ Gleichheit, Corporate Social Responsibility und ökonomischen und kulturellen Wandel. Dazu publiziert er Artikel sowie Bücher, zuletzt „GaYme Changer“. Die stark erweiterte englische „GaYme Changer“-Ausgabe, für die er auf vier Kontinenten unterwegs war, erschien im Frühjahr 2021 mit dem Untertitel „How the LGBT+ community and their allies are changing the global economy“. Das Buch ist weltweit das erste seiner Art, steht auf der Shortlist des britischen Business Book Award 2022 und wird aktuell ins Slowakische und Polnische übersetzt.

© Khrystyna Jalowa

 

Martina Schradi
(Lesbisch)

Künstlerin
Ach, so ist das?! & Comic von Schradi

Online-Profil

Unter dem Motto “Ach, so ist das?!” sammelt Martina Schradi Geschichten über Lebensweise und Erfahrungen von LGBTI* – Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans und Intergeschlechtlichen – und zeichnet daraus biografische Comics. Mit den Comics möchte sie alle Interessierten einladen, sich in der Welt der LGBTI* umzusehen, ihre Lebensweise, Erfahrungen und alles, was sie bewegt, sichtbar und begreifbar machen – ganz jenseits von gängigen Klischees! Im Vordergrund steht die Frage: Welche Schwierigkeiten erleben Menschen, wenn sie eine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität leben, die nicht der Mehrheit entspricht?

© Bianca Berg

 

Eric Schroth
(Schwul)

Moderator
Selbstständig

Online-Profil

Eric Schroth (* 22. März 1990 in Worms) ist ein deutscher Moderator, Entertainer, Interior Designer und Hochzeitsplaner. Eric Schroth hat sich 2019 im Rahmen eines Interviews zur ersten Staffel von Prince Charming öffentlich als schwul geoutet. Schroth moderiert seit 2012 die Hauptbühne des Cologne Pride und unterstützt mit dieser und weiterer Aktionen die AIDS-Hilfe Köln. Im Jahre 2005 baute er gemeinsam mit der Kölner Partnerstadt Corinto und dem Circus Radelito das soziale Circusprojekt SOMOS – wir sind! in Nicaragua auf. Im Jahre 2018 wurde Schroth zum „Lachbotschafter“ der Wohltätigkeitsaktion „Bad Kreuznach lacht“. https://www.ericschroth.de/

© Jan Stapelfeldt

 

Christian Senger
(Schwul)

Freischaffender Schauspieler/ Sprecher/ Übersetzer/ Mitorganisator des Deutschen Schauspielpreises
Freischaffender Schauspieler/ BFFS/ Deutscher Schauspielpreis

Christian Senger ist Schauspieler, Sprecher, Sänger und Übersetzer. Darüber hinaus ist er im BFFS (Bundesverband Schauspiel) für den Deutschen Schauspielpreis verantwortlich. Im BFFS setzt er sich aktiv dafür ein, die Sichtbarkeit von queeren Schauspielern zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass ihre Belange gehört werden. So hat sich Christian Senger in den letzten Monaten maßgeblich und mit Erfolg dafür eingesetzt, dass beim Deutschen Schauspielpreis künftig nur noch genderneutrale Preise vergeben werden. Außerdem setzte er sich für eine angemessene Beteiligung queerer Kolleg*innen in allen Bereichen, besonders, wenn es um die Präsenz in Jurys, als Laudatoren oder anderen für den Preis wichtigen Positionen geht. Christian Senger gehört zu den Erstunterzeichnern des #actout-Manifests und engagiert sich in der Queer Media Society.

© Robin Solf

 

Robin Solf
(Queer, Schwul)

Influencer, Aktivist, TV-Persönlichkeit
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Online-Profil

Nicht nur mit seinen genderfluiden Looks und gut trainierter Brust begeistert der Queer-Artist aus Berlin. Dank seiner Stimme ist Robin Solf auch als Podcaster und Sänger erfolgreich. Mit frecher Zunge und zusammen mit Drag Queen Miss Ivanka T. spricht er wöchentlich bei „GAG - der Podcast“ übers Schwulsein, Sex und bunte Themen der queeren Szene. Ehrlich, direkt und sehr privat plaudern sich die beiden mit und ohne Gäste zwischenzeitlich auf Platz 53 der deutschen Podcast-Charts. Als Co-Host ist Robin übrigens auch beim Sputnik Pride Podast vom MDR zu hören. Viele kennen ihn wohl als Teilnehmer und Zweitplatzierten der dritten Staffel der schwulen Dating-Show „Prince Charming“. Robin setzt sich bei Instagram, TikTok und außerhalb von Social Media aktivistisch für die Rechte der LGBTQIA+ Community ein. Auch als Host und Moderator bei Events oder als DJ mit bedingungsloser Liebe zur Popkultur kann man Robin Solf erleben.

© Annemone Taake

 

Benedikt Zeitner
(Schwul)

selbständig
Benedikt Zeitner, Heilpraktiker & Coach, Content Creator auf YouTube, Tiktok und Instagram

Online-Profil

Zeitner arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Traumatherapie und Gruppentherapie, außerdem erstellt er Content auf YouTube, TikTok und Instagram, auch über LGBT*IQ-Themen. Profilname auf Tiktok/Instagram: @benfromberlin YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCe3xSBXLPlIXCDPLhra_Gew